Mythos Viagra: Wirksam gegen erektile Dysfunktion oder reine Geldmaschine der Pharmaindustrie?

Viagra wird oft als die Gelddruckmaschine der Pharmakonzerne betitelt. Doch, warum nehmen Männer Viagra? Und hilft es wirklich gegen die erektile Dysfunktion oder ist der Hype um das Medikament unbegründet?

Leidet ein Mann unter einer erektilen Dysfunktion dann heißt dies, dass er über eine längere Zeitspanne keine ausreichende Erektion bekommen kann, um Geschlechtsverkehr zu haben. Dieser Bereich ist voller Klischees. Besonders um das Medikament Viagra kursieren hier viele Mythen.

Es ist zunächst einmal falsch anzunehmen, dass die Probleme mit der Erektion ganz natürlich mit dem zunehmenden Alter auftreten. Zwar lassen sich bei den betroffenen Organen und Gefäßen Erscheinungen der Abnutzung im fortgeschrittenen Alter feststellen. Allerdings ist es auch im hohen Alter noch möglich, Geschlechtsverkehr auf natürliche Art, also ohne die Hilfe von Medikamenten wie Viagra, zu haben. Deswegen ist es auch nicht ungewöhnlich, dass auch Menschen in einem jungen Alter von der erektilen Dysfunktion betroffen sind.

Ein weiterer Mythos ist, dass Probleme der Psyche und Stress der Auslöser für Probleme mit der Potenz sein sollen. Natürlich können hier extreme Situationen eine Ausnahme bilden. Normalerweise sind die Ursachen allerdings organischer Natur, die Probleme mit der Psyche können eher als Begleiterscheinungen angesehen werden.

Ebenfalls denken viele Menschen, dass Männer, die Erektionsprobleme haben, generell kein Interesse an Sex haben und unfruchtbar sind. Dabei ist die Libido selbstverständlich noch immer vorhanden, genau wie die Fähigkeit zur Ejakulation. Daher sind auch Männer mit erektiler Dysfunktion noch fruchtbar.

Es wird deutlich, dass das Thema der erektilen Dysfunktion mit starken Vorurteilen und Mythen behaftet ist.

So wirkt Viagra

Die Indikationen für das Medikament Viagra sind verschiedenen. Hauptsächlich wird es aber verwendet, um die erektile Dysfunktion von Männern zu behandeln und das Problem damit zu lösen.

Der Einfluss von Viagra wirkt entspannend auf die Muskulatur, wodurch die Durchblutung angeregt wird. So wird es ermöglicht, dass im Gehirn eine größere Menge Blut zirkuliert. Dadurch werden die Zellen des Gehirns mit mehr Glucose versorgt. Der Zucker Glukose wird vom Gehirn als Energie benötigt, damit Lebens- und Denkvorgänge aufrechterhalten und optimiert ablaufen können. Bezogen auf die Behandlung von Morbus Alzheimer und Diabetes ist das Medikament schon lange Gegenstand von vielen Studien und Forschungen.

Der Einfluss von Viagra auf den männlichen Hormonhaushalt ist nachgewiesen positiv und führt dazu, dass die Männer im Allgemeinen ausgeglichener und glücklicher sind. Zu verdanken ist dies der Wirkungsweise des in Viagra enthaltenen Sildenafil, dass zu einer erhöhten Abgabe von Oxotycin führt.

Versagensangst durch Viagra bekämpfen

In intimen Beziehung besteht die zentrale Basis darin, normalen Sex und eine ungestörte Fähigkeit des Erlebnisses zu haben. Daher ist der Leidensdruck sehr groß, wenn Probleme mit der Potenz auftreten. Mit dem entstehen einer nicht gegebenen Fähigkeit zur Erektion beginnt für viele Männer ein wahrer Teufelskreis, der ohne den Einsatz der entsprechenden Medikamente oft nicht durchbrochen werden kann. Die erektile Dysfunktion steht hier am Anfang, diese hat dann Auswirkungen auf das Selbstwert- und das Schamgefühl. Ein inneren Druck auf die Psyche wird dadurch ausgelöst. Durch die weitere Angst zu Versagen wird dieser intensiviert. Dadurch, dass die Psyche dadurch gestört wird kommt es zu einem erneuten Versagen im sexuellen Bereich. Und so setzt sich der Teufelskreis immer weiter fort.

Viagra kann hier helfen, diesen beschriebenen Teufelskreis zu durchbrechen. Es wirkt schnell und ist daher ein praktisches Medikament.